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Bonifatius

Dokkumer hotspot

Bonifatius, dessen richtiger Name Winfried ist, wird 672 in Crediton, England, geboren. Schon in jungen Jahren weiß er, dass er das Wort Gottes verkünden möchte. Er setzt alles daran, um auf Mission gehen zu können. 716 reist er zum ersten Mal nach Friesland. Aufgrund der politischen Lage kehrt er jedoch ohne großen Erfolg zurück.

In den folgenden Jahren legt er von Fulda (Deutschland) aus das Fundament für nahezu die gesamte deutsche Kirche. Er wird Erzbischof an verschiedenen Orten, doch das reicht ihm nicht. Bonifatius will die widerspenstigen Friesen zur Umkehr bringen und geht deshalb erneut auf Mission.

Im Jahr 754 begibt er sich zu einem von ihm selbst angekündigten Tauffest in der Nähe von Dokkum. Unterwegs trifft er jedoch auf Leute, die sich nicht bekehren lassen wollen. Bonifatius und 52 Gefährten werden getötet. Es gibt jedoch Zweifel über die Art und Weise. Einige sagen, Bonifatius sei überfallen worden: Mord also. Andere sprechen von einem offenen bewaffneten Zusammenstoß. In diesem Fall wäre es Totschlag. Wie dem auch sei, Dokkum ist der Tatort.

Zum Gedenken an Bonifatius wird 1934 die Bonifatiuskapelle errichtet. Vor der Kapelle befindet sich eine Wasserquelle. Es heißt, das Wasser habe heilende Kräfte. Schaden kann es jedenfalls nicht!

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